Wobei sich die letzten 2 Wochen schon sehr von den ersten 4-5 Wochen unterschieden haben.
Am Anfang hat man da so ein kleines süßes Bündel, das viel weint, quengelt und vorallem Hunger hat. Unterschied zwischen Tag und Nacht gibt es noch nicht und das Schlafen außerhalb von Mamis Bauch scheint unmöglich. Sowohl für Jerik als auch für die Mami. ;-)
Nachdem wir gemerkt haben, wie sehr er sich durch sein unkontrolliertes Armgezappel selber wachhält, haben wir uns einen Pucksack bestellt und es war wirklich die Lösung und auch Rettung. Ihn selber so fest in Tücher zu wickeln, dass er sich nicht gleich wieder herausstrampelt habe ich leider nie geschafft. Aber das übernahm ja nun der Pucksack für uns. Endlich konnten wir und der Kleine nachts auch mal länger schlafen und das Einschlafen zog sich nicht über 4 Stunden hinweg. Tagsüber verzichten wir allerdings auf den Pucksack und so waren besonders die ersten 4 Wochen schlaftechnisch tagsüber unglaublich anstrengend. Da Jascha bereits einen Tag nach Jeriks Geburt arbeiten musste und besonders am Anfang viel unterwegs sein musste in Heilbronn, war ich mit unserem 24h Baby zum großteil auf mich allein gestellt. Denn alleine schlafen ohne Körperkontakt? Für Jerik eine unmögliche Vorstellung! Da ich die Nächte auch auf mich alleine gestellt war und bin (beim Stillen kann Jascha nun wirklich nicht helfen), waren die ersten Wochen ohne ein Schläfchen tagsüber schlimm. Müde Mama!
Doch nach diesen 4 Wochen und mit dem Beginn seines Lächelns und dem immer größeren Interesse an seiner Umwelt (nicht nur für seine Lieblingsstehlampe), begann auch die Phase in der er nachts langsam länger schläft als tagsüber. Letzte Woche hat er zum 1. Mal von ca. 22 Uhr bis 2:30 Uhr geschlafen! Einen Tag später von 23-3:00 Uhr! Endlich hatte ich meine 4 Stunden Schlaf am Stück wieder! Seit dem geht es mir auch tagsüber sehr sehr sehr viel besser. Zwar hat er diese 4 Stunden Phase nicht immer und auch wirklich nur 1x in der Nacht, aber es bedeutet für meinen Tiefschlaf eine Menge. Nun kann unser kleiner Mann auch oft tagsüber schlafen, und zwar auf dem Bauch. Nur auf dem Bauch, aber immerhin. Zwar sind es sehr selten mehr als die 2 Stunden zwischen den Stillmahlzeiten, aber diese Zeit ist schon sehr viel wert.
Apropos, das Stillen funktioniert nun meist wirklich im 2-Stunden Rythmus, die 1,5 Stunden haben wir ad akta gelegt. Sie lagen vermutlich auch an der nicht vorhandenen Hilfe meiner Ex-"Hebamme" (furchtbar) und meiner Unerfahrenheit. Inzwischen habe ich ein wenig dazugelernt und es funktioniert nun alles etwas routinierter. Zudem warten auch die ersten 170 ml Muttermilch im Tiefkühlfach auf den 1. Babysitter. Soviel trinkt unser Kleiner nämlich bereits auf einmal.
Alles in allem ist Jerik wirklich das anstrengendste aber auch allertollste was uns/mir je passiert ist!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen